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Präambel für die ethische Ausrichtung der „PEB“ (Plattform engagierter Buddhisten):
Gesellschaftliche und politische Polarisierung im Zeitalter der Vergötterung des Kapitals findet unaufhörlich auch im "seligen“ Österreich statt. Mit „Aug um Aug und Zahn um Zahn“ Kampfesparolen wird an überholten mechanistischen Denkmodellen festgehalten.
Aus unserer Sichtweise ist „die Welt ein einheitliches Ganzes“, mit allen Konsequenzen, was sich in der gegenwärtigen Wirtschafts- und Ökologiekrise ja eindringlich bestätigt! Für einen Bewusstseinswandel, weg von dem Paradigma, dass „Gier und Macht als Maßstab von Erfolg zulasten Anderer gesellschaftlich akzeptiert wird“, wollen wir auftreten und das auf Dualismus aufgebaute Handeln in ein gemeinsames, von Ethik getragenes Tun verändern!
Mit unserer Grundhaltung ist die Bildung von Solidargemeinschaften anzustreben, deren Partizipation auch durch die nationale Umsetzung der EU-Strategie für nachhaltige Entwicklung legitimiert ist:
In der vom Rat beschlossenen EU-Strategie für nachhaltige Entwicklung aus 2006 heißt es dazu ausdrücklich: „Es wird eine qualitätsvolle Zusammenarbeit und Entscheidungsfindung zwischen Staat und der Zivilgesellschaft in Angelegenheiten öffentlichen Interesses gefördert. Die Republiken setzen besonders auf Stärkung einer offenen/bürgernahen Politikgestaltung zur Steigerung der Demokratiequalität und fordern die Unterstützung von lokalen/regionalen Zukunftsprozessen, mit dem Ziel das Sozialkapital zu stärken.“
Im Gegensatz zu diesem EU-Strategiepapier zeigt sich „demokratisches Handeln“ in der Alltagspraxis ganz anders. Wir konstatieren eine geschickt manipulierte Konsumgesellschaft, mit einer anthropozentrischen Haltung, die kaum auf soziale und ökologische Bedürfnisse Rücksicht nimmt.
Das aktuelle Bild einer grassierenden Fehlentwicklung eines kapitalistischen Systems ist nur ein Beispiel dafür. Weitere Systemfehler sind uns bekannt wie die fragwürdige Position unserer Politiker in Finanz- Wirtschafts- und Sicherheitsthemen und stehen für grundlegende Änderungen jetzt an!
Wir gehen davon aus, dass partiell unterschiedliche Sichtweisen von Gruppen der Zivilgesellschaft in den Kernpositionen weitgehend Übereinstimmung finden können. Inhalte eines gesellschaftlichen Heilungsprozesses ins Bewusstsein der BürgerInnen zu transportieren, sollte eine ehrenwerte, bürgernahe Aufgabe sein, ein kollektives Miteinander ohne Dogmen!
Wir möchten Menschen wachrütteln und ein Bewusstsein schaffen unter den gegebenen Szenarien,
für kollektive Verantwortung und sie wieder aus ihrer ohnmächtigen, von Unsicherheit und Angst geprägten Bewusstheit des Nichtstunkönnens herausholen und zwar in Angelegenheiten
einer bedrohlichen regionalen/nationalen/globalen, sozialen und ökologischen Katastrophe,
der Handlungsunfähigkeit entmachteter, neoliberal indoktrinierter (Salzburger) Politiker dazu,
der medialen Doppelstrategie - Sensations- und Manipulationsjournalismus und
gesellschaftlicher und politischer Dominanz des Kapitals.
Dazu zeigen wir Wege auf; es bedarf einer Zivilgesellschaft, die zusammenwirkt als
verantwortliche DemokratInnen mit Zivilcourage, eintretend für ökosoziale Gerechtigkeit
einflussreiche, basisdemokratische KonsumentInnen mit enormer Handlungsfähigkeit und
SteuerzahlerInnen in einen vom Neoliberalismus ausgetrockneten Staatsetat,
die sich öffentlich mit rechten Redens- und Handlungsformen Gehör verschafft.
Die PEB stellt sich gerne einem Kollektiv von BürgerInnen und Politikern zur Verfügung, das bereit ist für ökosoziale Gerechtigkeit einzustehen, getragen ist von klaren Inhalten, ermutigenden, von Empathie geprägten Botschaften und einem humanistischen, sozialethischen Gesellschaftsgeist.
„Gemeinsam gegenwärtig sein“ !
Mögen alle Wesen glücklich und friedvoll in Harmonie auf diesem Planeten zusammenleben!
Axel Träxler namens der Plattform engagierter Buddhisten – PEB, im Verein Intersein Sangha Salzburg, aktualisiert 03-2011